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Die Wetterverhältnisse haben auch für Reaktionen auf dem Markt für Saatgetreide gesorgt. Deutsches Sommerweizensaatgut ist nicht mehr zu haben. Es muss auf andere europäische Sorten zurückgegriffen werden, mit denen die hiesigen Landwirte weniger vertraut sind. Der  für Herbst- und Frühjahrsaussaat geeignete Wechselweizen gilt als letzte Hoffnung, ist aber ebenfalls wohl weitgehend vergriffen. Sommergerste und Hafer sind noch verfügbar, aber nicht so ertragreich und breit nutzbar wie Weizen. Das Getreidejahr 2018 könnte also ebenfalls schwierig werden.

Das extrem feuchte Jahr wirkte sich nicht nur auf den Feldern, sondern auch in den größtenteils nach oben offenen Güllebecken aus. Weil es zu lange zu viel geregnet hat, konnten die Bauern die Gülle nicht auf die Felder bringen und saßen wegen der Sperrfrist, die grundsätzlich bis zum 31. Januar dauerte, auf den Nährstoffen fest. Der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies und Agrarministerin Barbara Otte-Kinast brachten auf den Weg, dass im akuten Notfall das Ausbringen von Gülle auch in der Sperrfrist zu dulden ist. Ziel dieser Maßnahme war es, größere Schäden zu verhindern, etwa den Eintrag ins Grundwasser, in Oberflächenwasser oder in die Kanalisation. Voraussetzung sei jedoch, dass die Landwirte vorher alle Alternativen geprüft haben. Die Landwirte halfen sich beispielsweise gegenseitig mit Lagerkapazitäten aus. Auch Landvolk-Kreisvorsitzender Theo Runge hat Gülle anderer Landwirte bei sich mit aufgenommen.

Bleibt zu hoffen, dass der Wettergott in den kommenden Tagen ein Erbarmen zeigt und die Landwirte endlich wieder auf die Felder können.

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