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Wer macht das schönste Foto und setzt den heimischen Raps am besten in Szene? Auf rund 7.700 ha haben Landwirte allein im letzten Jahr die Rapspflanzen angebaut. Speiseöl, Biodiesel, proteinreiche Nahrung für Nutztiere und Insektenfutter für etwa 4 Bienenvölker liefert ein einziger Hektar. Da die gelben Blüten auch gut aussehen und aus der Landschaft hervorstechen, lobt das Landvolk Diepholz einen Fotowettbewerb aus. Für die fünf schönsten Bilder gibt es attraktive Preise. Die ersten fünf Gewinner erhalten Handy-Powerbanks, die ersten beiden Gewinner erhalten ein "Echt grün"-Paket inklusive der kultigen Küchenschürze und Powerbank. Bis zum 1. Juni können Hobbyfotografen ihre Bilder digital mit Angabe des Fotografen und Kontaktadresse an schicken.  Mit der Teilnahme am Wettbewerb gibt der Fotograf das Einverständnis, dass die Bilder durch das Landvolk veröffentlicht werden dürfen. Das Landvolk freut sich auf die Einsendungen zur gelben Blütenpracht.

 

Im Gebiet zwischen Cuxhaven und Stade, im Raum Wietzendorf (Landkreis Heidekreis) sowie im Raum Barnstorf wurde wiederholt der Wolf als Verursacher von Rissen an Rindern - überwiegend Kälber - amtlich bestätigt. Werden drei amtlich bestätigte Rinderverluste in einem Umkreis von 30 km innerhalb von 12 Monaten festgestellt, fördert das Land Niedersachsen im Rahmen der Richtlinie Wolf (Abschnitt III Nr. 4.3) Präventionsmaßnahmen für Rinderhalterinnen und Rinderhalter. Dieser Fall ist in den genannten Bereichen eingetreten.
 
Konkret kann die Förderung in diesen Gemeinden im Kreis Diepholz beantragt werden: Affinghausen, Bahrenborstel, Barenburg, Barnstorf, Barver, Bassum, Brockum, Dickel, Diepholz, Drebber, Drentwede, Ehrenburg, Eydelstedt, Freistatt, Hemsloh, Hüde, Kirchdorf, Lembruch, Lemförde, Maasen, Marl, Mellinghausen, Neuenkirchen, Quernheim, Rehden, Scholen, Schwaförden, Stemshorn, Sudwalde, Sulingen, Twistringen, Varrel, Wagenfeld, Wehrbleck, Wetschen.

Durch die Richtlinie Wolf wird ein Beitrag zum Schutz vor dem Wolf geleistet. Sie sieht zwei Arten der finanziellen Unterstützung von Nutztierhaltern vor:

  • sog. "Billigkeitsleistungen" zum anteiligen finanziellen Ausgleich bei Nutztierrissen
  • Unterstützung von Präventionsmaßnahmen in Form einer vorsorglichen Beschaffung von wolfsabweisenden Schutzzäunen und Herdenschutzhunden.

Dadurch soll die Akzeptanz der Bevölkerung und insbesondere der Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter gegenüber dem Wolf gestärkt und ein konfliktarmes Nebeneinander von Mensch und Wolf ermöglicht werden. Damit dient die Richtlinie gleichzeitig auch dem Schutz der Tierart Wolf.

 

Weitere Informationen finden sich hier: Präventionsanträge zum Schutz von Rindern vor Wolfsangriffen im Rahmen der Richtlinie Wolf

Anfang Mai wird der Milchausschuss des Landesverbandes tagen und sich mit dem Thema  "Interventionspreis – sinnvoll ja oder nein? beschäftigen. Die Veranstaltung findet am 23. April um 19.30 Uhr im Landhaus Meinkingsburg (Meinkingsburg Nr. 1, 31636 Linsburg, LK Nienburg) statt. Mitglieder sind herzlich dazu eingeladen.

 

Niedersachsens Tierhalter sind weiter in großer Sorge, weil die Afrikanische Schweinepest (ASP) in den östlichen Nachbarländern nicht abebbt. Das Landvolk Niedersachsen und die Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) haben daher in einem Merkblatt Empfehlungen für Landwirte und Jäger veröffentlicht, um ein Übergreifen der Seuche wirksam zu verhindern. Zu finden ist das Informationsblatt hier: Information zur ASP-Prävention.

 

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