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Das Jakobskreuzkraut bereitet Weidetierhaltern und Imkern große Sorgen. Diese gelbblühende Pflanze zeigt sich immer öfter auch im Landkreis Diepholz an den Wege- und Seitenrändern.Die zweijährige Pflanze wird von Pferden und Rindern nicht als Gefahr erkannt. Wird die Giftpflanze gefressen, führt das bei den Tieren zu chronischen Leberschäden und schließlich zum Tod.

 

Das Gift bleibt auch in Heu und Silage wirksam. Daher müssen Weiden und Futterwiesen von dem Kraut unbedingt frei gehalten werden. Zudem befürchten Imker, dass das Gift in den Honig übergeht, sollten die Bienen die Pflanze vermehrt anfliegen. Das Landvolk hofft auf die Hilfe aller Bürger, die Ausbreitung des Jakobskreuzkrautes einzudämmen. Wiesen, Wegeränder und Gärten sollten von der Giftpflanze befreit werden.

Zweifelsfrei zu erkennen ist das Jakobskreuzkraut an den gelben Blüten, die bis zu 13 Blütenblätter aufweisen. Die Entfernung einzelner Pflanzen, die teilweise bis zu einen Meter hoch werden, gelingt am besten durch Ausstechen. Dabei muss die Wurzel mitentfernt werden, zudem sollte Hautkontakt z.B. durch Tragen von Handschuhen vorgebeugt werden.Auf keinen Fall dürfen die Pflanzenreste liegen gelassen werden, sonst samt das Kraut in einer Notreife aus und verbreitet sich weiter.

Die Entsorgungsgesellschaft AWG empfiehlt die Entsorgung über den Restabfallbehälter. Bei größeren Mengen sollte Rücksprache mit der Entsorgungsgesellschaft gehalten werden.

Das Landvolk hat sich in seinem Anliegen ebenfalls an die Städte und Gemeinden gewandt sowie auf Veranstaltungen und im Internet auf das Problem aufmerksam gemacht.

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