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Bild1 PM LV DH Landwirte bitten um Rcksicht in der Ertne

Erntemaschinen im Einsatz / Landvolk bittet um Rücksicht und Verständnis

 Die Temperaturen steigen so langsam und die schönen Tage  leuten die Erntezeit ein. Für die Landwirte und Lohnunternehmer bricht damit die arbeitsintensivste Zeit des Jahres an. Die ersten Gerstenfelder wurden bereits abgemäht und es folgen noch Raps, Weizen und Roggen sowie Triticale- eine Kreuzung aus Roggen und Weizen, die als Futtergetreide dient. Dadurch sind wieder viele Mähdrescher und Treckergespanne auf den Straßen Niedersachsen unterwegs. Auch wenn die modernen Zugmaschinen oftmals bis 50 km/h schnell sind, bittet der Landvolk-Vorsitzender Theo Runge: „Gegenseitige Rücksicht ist das A und O. Viele Autofahrer unterschätzen die Breite und können die Geschwindigkeit der Maschine nicht richtig einordnen.“ Von unüberlegten Überholmanövern rät er daher ab. „Lieber langsamer, aber dafür sicher ankommen“. Auf das Verständnis der Anwohner während der Erntezeit hoffen die Landwirte aus Diepholz, da nur bei trockenem Wetter geerntet werden kann. Besonders wenn Regen angesagt ist, nutzen die Landwirte jede Minute, um ihre Ernte einzufahren auch an Sonn- und Feiertagen und bis in die Abendstunden. Dieses ist Notwendig um hochwertige und heimische Lebensmittel herzustellen.

Bild PM Wo hat eine Kuh die Unterarme

Prüflinge im 1. Lehrjahr beweisen Wissen  / Praktische Prüfung an Kuh und Traktor

Die Prüflinge mögen aufgeregt sein, die Kuh Kenia ist es nicht. Das zweijährige Tier war die besondere Überraschung bei der Prüfung zum Abschluss des ersten Lehrjahres für die Auszubildenden in der Landwirtschaft am Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup (BBZ). Lehrerin Karen Backhaus hat die Kuh von ihrem eigenen Betrieb mitgebracht. „Das Tier kennt das. Wir waren mit ihr schon auf Tierschauen und ähnlichem. Sie bleibt ganz ruhig“, berichtet Backhaus. So lässt sich die Kuh mit dem klingenden Namen Kenia auch nichts anmerken, als die 17 Schülerinnen und Schüler an ihr die Körperteile benennen, sondern kaut in Ruhe vor sich hin. „Heute heißt es, das theoretisch erlernte Wissen praktisch anzuwenden, denn Landwirte sind Praktiker. Ohne Anpacken geht es in dem Beruf nicht“, erläutert Karen Backhaus die Prüfung zum Abschluss des ersten Lehrjahres. „Die angehenden Auszubildenden müssen in den Bereichen Tier, Technik und Pflanze zeigen was sie wissen und können.“ Als nächste Station ist ein Tisch mit Pflanzen aufgebaut. Hier gilt es sowohl Nutzpflanzen als auch Unkräuter richtig zu benennen. Zudem gilt es Düngemittel einzuordnen. Vor dem BBZ in Sulingen parkt ein großer Traktor, bereitgestellt von der Firma Fricke Landmaschinen. Auch hier gilt es, Wissen über Technik und Ausrüstung am praktischen Beispiel zu beweisen. An Karen Backhaus‘ Prüfungsstation zeigt Annalena Kruse aus Wagenfeld keine Berührungsängste mit der Kuh. Die 17jährige mit dem Berufsziel Landwirtin kommt selber vom Hof: „Wir haben allerdings Mastbullen und keine Michkühe.“ Ihr gelingt die Benennung der Körperteile ohne größere Schwierigkeiten und beantwortet auch andere Fragen zur Anatomie des Tieres souverän. Ein Laie würde hier sehr schnell passen. „Wo ist der Unterarm?“ fragt zum Beispiel Karen Backhaus. Die wenigsten nicht landwirtschaftlich ausgebildeten Menschen dürften wissen: Bei Kühen gibt es die korrekte Bezeichnung Ober- und Unterarme. Dank der intensiven Vorbereitung von Karen Backhaus und ihren Kolleginnen und Kollegen des BBZ in Sulingen verfügen die Prüflinge aber über dieses und weiteres Fachwissen. „Die jungen Leute sind oft mit Herzblut dabei. Dass wir uns die Mühe machen, hier zum Beispiel ein echtes Tier herzubringen, soll auch ein Stück Anerkennung von Seiten der Lehrkräfte sein“, betont Backhaus.   

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