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PM Spannende Suche nach dem richtigen Weg  Das Maislabyrinth in Kampsheide von August bis Oktober geöffnet. Birgit Oentrich und Sohn Jendrik freut sich auf viele Besucher, die ihr Maislabyrinth besuchen und erleben.

 

Eine Attraktion der besonderen Art ist das Maislabyrinth bei Kampsheide (Gemeinde Asendorf). Auf 35.000 qm erstreckt sich das Outdoor-Vergnügen für die ganze Familie. Ob für Klassenfahrten, Kindergeburtstage oder Betriebsausflüge, hier ist Spaß garantiert! 

„Ein lehrreicher Treffpunkt zwischen Landwirtschaft und Verbraucher und zugleich ein ökologisch abbaubares Freizeitvergnügen zu schaffen, das war die Grundidee des Maislabyrinthes einer Berufskollegin, diese Brücke will ich auch schaffen. Zudem gibt es viele Möglichkeiten sein mitgebrachtes Picknick zu genießen“, berichtet Birgit Oentrich und so wurde mit Ihrer Familie das Labyrinth aufgebaut.

Für den Lerneffekt sorgt das Maislabyrinth-Quiz, dass sich auf den Wegen versteckt, für Kinder gilt es 10 Stempelstationen zu finden. Mit Sorgsamkeit hat Birgit Oentrich darauf geachtet, dass die aktuellen Hinweise zur Covid-19 eingehalten werden können, diese sind auf der Homepage oder vor Ort zu entnehmen, dazu gehört auch das, wenn sich größere Gruppen angemeldet haben, das Labyrinth für andere Besucher geschlossen bleibt (wie zum Beispiel am kommenden Sonntag den 23.08.2020).
Die regulären Öffnungszeiten sind von Donnerstag bis Samstag von 9-18 Uhr und Sonntags 12-18 Uhr. Änderungen und besonders Aktionen sind der Homepage zu entnehmen (www.hof-oentrich.de).

Eintrittspreise: Kinder bei 3,00 € Erwachsenen 5,00 €.

Bild1 PM Landvolk Landwirtschaft und Artenschutz im Fokus

 

MdB Knoerig und MdL Scharrelmann informieren sich über Aktion „Bienenfreundlicher Landwirt“ / Betrieb Brümmer mit 60.000 qm Blühflächen mit dabei

 Was kann ein Landwirt neben den geförderten Umweltmaßnahmen noch tun, um die Artenvielfalt in unserer Region zu unterstützen? Dieser Frage gingen der Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig und sein Kollege aus dem niedersächsischen Landtag, Marcel Scharrelmann, in Affinghausen auf dem Hof Brümmer auf Einladung des Landvolkes Diepholz nach. Henning und Silja Brümmer gehören mit ihrem Milchviehbetrieb zu den über 400 landwirtschaftlichen Höfen, die landesweit 2020 an der Aktion „Bienenfreundlicher Landwirt“ der Initiative „Echt grün – Eure Landwirte“ teilnehmen. Dabei verpflichten sie sich, unterschiedliche Maßnahmen für die Artenvielfalt auf dem Hof und ihren Feldern umzusetzen. „Wir haben über 60.000 qm Blühflächen angepflanzt und dabei darauf geachtet, dass diese eine sinnvolle Lage haben, zum Beispiel an ein Waldstück grenzen, um so eine Vernetzung der Naturflächen zu erreichen“, erzählt Landwirt Brümmer. Der 44jährige pflegt zudem eine Imkerkooperation, unterhält extensives Grünland und hat auf seinem Hof mehrjährige Sand- und Feldsteinhaufen angelegt sowie einen Staudengarten. Ziel sei es, Bienen, Hummeln und Co Nahrung und Lebensraum zu bieten. „Das sind alles Maßnahmen, die in Abstimmung mit dem Bieneninstitut Celle empfohlen werden, so dass wir sicher gehen können, dass sie den Insekten optimalen Nutzen bringen“, berichtet Landvolk-Vorsitzender Theo Runge, der den CDU-Politikern Knoerig und Scharrelmann am Beispiel des Hofes von Henning Brümmer die Aktion erläuterte. Die beiden Abgeordneten wurden beim Austausch mit Familie Brümmer und dem Landvolk von der Vorsitzenden der CDU Schwaförden, Dörte Meyer, begleitet. Gemeinsam diskutierten sie über vielfältige Themen von Auflagen bei Umweltschutzmaßnahmen, Düngeverordnung, regionale Direktvermarktung und Wolfsmanagement. Im Fokus blieben aber die Maßnahmen innerhalb der Landwirtschaft zum Schutz und zur Steigerung der Artenvielfalt. Für Politiker und Landwirte ein brandaktuelles Thema, das jüngst in der Rahmenvereinbarung „Niedersächsischer Weg“ neue Impulse bekomme hat. „Ich unterstütze den Niedersächsischen Weg, den Landespolitik, Umweltverbände und Bauernvertreter gemeinsam entwickelt haben, weil er ein guter Kompromiss ist. Er will die Leistung unsere Landwirte, unsere heimische Landwirtschaft stärken und gleichzeitig sie für Arten- und Gewässerschutz entlohnen“, unterstrich Marcel Scharrelmann. „Erstmals haben sich damit Naturschutzverbände, Landwirtschaft und Politik auf konkrete gemeinsame Ziele für einen besseren Arten-, Gewässer- und Naturschutz geeinigt.“ Die Betriebe, die beim „Bienenfreundlichen Landwirt“ zeigen, was sie bereits jetzt freiwillig für den Umweltschutz leisten, ermutigten, diesen Weg weiter zu beschreiten. „Wir Landwirte müssen auch nach außen hin zeigen, dass wir uns für die Natur einsetzen. Bei den Leuten gibt es da manches Unverständnis. Daher ist diese Aktion genau das Richtige für uns“, betont Henning Brümmer, der zusammen mit seiner Frau auch auf Instagram unter #der_bruemmerhof Einblicke in seinen Affinghausener Familienbetrieb Betrieb und die tägliche Arbeit mit Tieren und Natur zeigt. Ein zusätzlich bestelltes Hofschild und Feldrandschilder direkt an den Blühstreifen weisen nun auch in der analogen Welt auf ihren Einsatz für Artenvielfalt hin. „Familie Brümmer ist damit nicht alleine“, hebt Theo Runge hervor. „Die Aktion ‚Bienenfreundlicher Landwirt‘ läuft jetzt im zweiten Jahr und trotz Corona-Pandemie konnten wir stetig mehr Landwirte aus unserem Verbandsgebiet für eine Teilnahme begeistern.“ Axel Knoerig und Marcel Scharrelmann zeigten sich von dem Engagement beeindruckt und betonten, sich für praktikablere Regelungen einzusetzen, damit Landwirte leichter Umweltmaßnahmen im Rahmen der Förderkulisse umsetzen können. Die Landwirte Henning Brümmer und Theo Runge nahmen diese Zusage gerne mit.

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