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Um die biologische Vielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen zu fördern, gibt es eine Auswahl an Maßnahmen, die ergriffen werden können. Welche dabei auf den eigenen Betrieb passen, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen lädt daher unter dem Motto „Biodiversität zum Anfassen“ zu einem neuen Veranstaltungsangebot am 14.06.2018 auf den Hof Meyer-Wiertzema in Kirchweyhe ein und gibt Landwirten und weiteren Interessierten im Rahmen einer Feldbegehung die Gelegenheit, sich Maßnahmen zur Steigerung der Artenvielfalt anzuschauen und sich mit Berufskollegen über Ansätze und Möglichkeiten der Umsetzung auszutauschen.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung unter www.lwk-niedersachsen.de oder bei Frau Annika Auffurth unter 0441 801-408 und per Mail an annika.auffurth@lwk-niedersachsen.de

Bezüglich der 380-kV-Leitung zwischen Ganderkesee und Sankt Hülfe hat der Netzbetreiber angekündigt, ab Juni mit den beteiligten Eigentümern und Pächtern Gespräche zur rechtlichen Sicherung der Trasse zu führen. Da der Betreiber auf die Forderung des Landvolkes nach wiederkehrenden Zahlungen weiterhin nicht eingegangen ist, kann das Landvolk zum jetzigen Zeitpunkt nicht empfehlen, Verträge oder Zusicherungen zu unterschreiben. Das Landvolk arbeitet weiter daran, die Zusicherung nach wiederkehrenden Zahlungen zu erreichen. Die Mitglieder werden über neue Entwicklungen informiert.

Ein Großteil der Hochmoore der Diepholzer Moorniederung im Landkreis Diepholz steht unter europäischem Schutz. Nun werden die bestehenden Schutzgebietsverordnungen an die Vorgaben der Europäischen Union (EU) angepasst. Der Landkreis Diepholz lädt daher zu einer Informationsveranstaltung am 29. Mai um 19 Uhr im Gasthaus Hartje – Melloh (Varrel) ein. Die Veranstaltung richtet sich an Eigentümer bzw. Bewirtschafter landwirtschaftlicher Nutzflächen in den Hochmooren der Diepholzer Moorniederung und klärt über die Änderungen und das Verfahren auf.

Mehr Informationen dazu unter Moore der Diepholzer Moorniederung werden EU-konform

Sulingen / Diepholz. Seit dem 16. Mai ist Sophie Mühlberger als Mitarbeiterin für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit beim Landvolk Grafschaft Diepholz e.V. tätig. Sie wird zukünftig den Posten der derzeitigen Stelleninhaberin Rebecca Göllner übernehmen, die das Landvolk zum 31. Mai verlässt, um sich wieder dem Journalismus zu widmen.

Die 26-Jährige wird für die Bildungs- und Öffentlichekitsarbeit verantwortlich sein und wird weiterhin wie ihre Vorgängerin das Projekt "Transparenz schaffen" mit den Grünen Klassenzimmer betreuen.

Die gebürtige Baden-Württembergerin hat ein Bachelorstudium in Agrarwissenschaften und ein weiterführendes Masterstudium im Bereich Pflanzenbau an der Universität Hohenheim in Stuttgart absolviert. Nach ihrem Abschluss möchte Sophie Mühlberger nun ihre Leidenschaft zum Beruf machen und interessierten Kindern und Erwachsenen die Landwirtschaft näherbringen ebenso wie die Interessen der Landwirte verteten.

 

 

Die Initiative Tierwohl eröffent eine zusätzliche Ausschreibungsphase mit einem Volumen von 10 Millionen Euro spezielle für Schweinehalter. 

Hier die Modalitäten der Ausschreibung:

1. Registrierung bei dem QS - Bündler bis zum 6. Juli 2018.
2. Teilnahmebeginn kann zwischen dem 1. Oktober 2018 und 28. Februar 2019 gewählt
werden.
3. Zu dem gemeldeten Starttermin müssen zwingend alle Grundanforderungen und
Wahlkriterien erfüllt sein. Es gelten die gleichen Anforderungen und Kriterien wie für die
zweite Ausschreibungsrunde.
4. Überprüfung der Anforderungen durch ein Startaudit und mindestens zwei weitere Audits
pro Jahr.
5. Weder der gewählte Starttermin noch der Zeitpunkt der Registrierung entscheidet über die
Reihenfolge der Aufnahme. Sollten sich mehr Tierhalter registrieren lassen als Geld
vorhanden ist, entscheidet das Zufallsprinzip.
6. Die Laufzeit endet spätestens am 30. Juni 2021.
7. Die Teilnahmebestätigungen werden im August an die Betriebe verschickt.

Mehr Infos unter https://initiative-tierwohl.de/wp-content/uploads/2018/05/20180503_Initiative-Tierwohl_Neue-Registrierungsphase-Schwein_FINAL.pdf

 

Wer macht das schönste Foto und setzt den heimischen Raps am besten in Szene? Auf rund 7.700 ha haben Landwirte allein im letzten Jahr die Rapspflanzen angebaut. Speiseöl, Biodiesel, proteinreiche Nahrung für Nutztiere und Insektenfutter für etwa 4 Bienenvölker liefert ein einziger Hektar. Da die gelben Blüten auch gut aussehen und aus der Landschaft hervorstechen, lobt das Landvolk Diepholz einen Fotowettbewerb aus. Für die fünf schönsten Bilder gibt es attraktive Preise. Die ersten fünf Gewinner erhalten Handy-Powerbanks, die ersten beiden Gewinner erhalten ein "Echt grün"-Paket inklusive der kultigen Küchenschürze und Powerbank. Bis zum 1. Juni können Hobbyfotografen ihre Bilder digital mit Angabe des Fotografen und Kontaktadresse an presse@landvolk-diepholz.de schicken.  Mit der Teilnahme am Wettbewerb gibt der Fotograf das Einverständnis, dass die Bilder durch das Landvolk veröffentlicht werden dürfen. Das Landvolk freut sich auf die Einsendungen zur gelben Blütenpracht.

 

Im Gebiet zwischen Cuxhaven und Stade, im Raum Wietzendorf (Landkreis Heidekreis) sowie im Raum Barnstorf wurde wiederholt der Wolf als Verursacher von Rissen an Rindern - überwiegend Kälber - amtlich bestätigt. Werden drei amtlich bestätigte Rinderverluste in einem Umkreis von 30 km innerhalb von 12 Monaten festgestellt, fördert das Land Niedersachsen im Rahmen der Richtlinie Wolf (Abschnitt III Nr. 4.3) Präventionsmaßnahmen für Rinderhalterinnen und Rinderhalter. Dieser Fall ist in den genannten Bereichen eingetreten.
 
Konkret kann die Förderung in diesen Gemeinden im Kreis Diepholz beantragt werden: Affinghausen, Bahrenborstel, Barenburg, Barnstorf, Barver, Bassum, Brockum, Dickel, Diepholz, Drebber, Drentwede, Ehrenburg, Eydelstedt, Freistatt, Hemsloh, Hüde, Kirchdorf, Lembruch, Lemförde, Maasen, Marl, Mellinghausen, Neuenkirchen, Quernheim, Rehden, Scholen, Schwaförden, Stemshorn, Sudwalde, Sulingen, Twistringen, Varrel, Wagenfeld, Wehrbleck, Wetschen.

Durch die Richtlinie Wolf wird ein Beitrag zum Schutz vor dem Wolf geleistet. Sie sieht zwei Arten der finanziellen Unterstützung von Nutztierhaltern vor:

  • sog. "Billigkeitsleistungen" zum anteiligen finanziellen Ausgleich bei Nutztierrissen
  • Unterstützung von Präventionsmaßnahmen in Form einer vorsorglichen Beschaffung von wolfsabweisenden Schutzzäunen und Herdenschutzhunden.

Dadurch soll die Akzeptanz der Bevölkerung und insbesondere der Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter gegenüber dem Wolf gestärkt und ein konfliktarmes Nebeneinander von Mensch und Wolf ermöglicht werden. Damit dient die Richtlinie gleichzeitig auch dem Schutz der Tierart Wolf.

 

Weitere Informationen finden sich hier: Präventionsanträge zum Schutz von Rindern vor Wolfsangriffen im Rahmen der Richtlinie Wolf

Anfang Mai wird der Milchausschuss des Landesverbandes tagen und sich mit dem Thema  "Interventionspreis – sinnvoll ja oder nein? beschäftigen. Die Veranstaltung findet am 23. April um 19.30 Uhr im Landhaus Meinkingsburg (Meinkingsburg Nr. 1, 31636 Linsburg, LK Nienburg) statt. Mitglieder sind herzlich dazu eingeladen.

 

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