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Die Auswahl des schönsten Fotos sei alles andere als leicht gewesen. „Mit so vielen Einsendungen hätten wir nie gerechnet. Eigentlich hätten alle einen Preis verdient“, bestätigt Landvolk-Vorsitzender Theo Runge. Auf den Aufruf des Landvolkes hin, das schönste Rapsfoto einzusenden, haben über 120 Hobbyfotografen ihre Fotos eingeschickt. „Die Teilnehmer haben sich echt Mühe gemacht, die Rapspflanzen gekonnt in Szene zu setzen: Bei Sonnenuntergang, mit Regenbogen, mit Wolken, aus der Luft und mit gekonnten Farbkombinationen in der Landschaft“, so Runge. „Wir haben etliche Mitarbeiter aus unserer Geschäftsstelle und Mitglieder des Vorstands bemüht, die schönsten Fotos auszuwählen. Fünf Einsender haben wir schließlich zu den Gewinnern erklärt“, beschreibt Dr. Jochen Thiering, Geschäftsführer des Landvolkes, das Vorgehen. Das Siegerfoto kommt von Jens Wollenweber aus Sulingen. „Das Spiel der Farben bei Sonnenuntergang hat überzeugt“, so Thiering. Der zweite Platz geht an Hilmar Sommer aus Syke. Weitere Preise erhalten Hendrik Hüsker aus Syke-Wachendorf, Margarete Wagenfeld aus Stemwede und Antonia Langhorst aus Diepholz. „Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben und hoffen, dass es für viele auch Anregung war, sich mit dem Raps zu beschäftigen, der eine wichtige Nutzpflanze  darstellt und zudem gut für Artenvielfalt und Insekten ist“, so Runge.

 

Das sind die Gewinnerfotos:

Jens Wollenweber aus Sulingen fotografierte den Raps in der Abendsonne und sicherte sich damit den erste Platz!

 

Hilmar Sommer fotografierte dies gelbe Blütenmeer und erreichte damit unseren zweiten Platz.

 

Es stehen zwei Pferde…: Hendrik Hüsken setze Stute und Fohlen in Szene.

Summen und Brummen: Bienen lieben Raps, das nutzte Antonia Langhorst für ihr Foto.

 

Der perfekte Moment: Regenbogen und Rapsfeld von Magarete Wagenfeld.

 

Nach der gerichtlichen Klärung bereitet der Netzbetreiber TenneT den Bau der 380-kV-Leitung Ganderkesee – St. Hülfe vor. Um über den aktuellen Stand zu informieren und über das weitere Vorgehen auszutauschen, bietet das Landvolk eine Infoveranstaltung für alle Mitglieder an, deren Grundstücke, ob im Eigentum oder Pacht, durch die Trasse betroffen sind.

Dazu laden wir herzlich ein am

am Mittwoch, 27. Juni 2018, um 19:30 Uhr

im Rasthaus Barnstorf Motel, Osnabrücker Str. 100, 49406 Barnstorf.

Um das Treffen besser planen zu können, bitten wir um Rückmeldung an presse@landvolk-diepholz.de.

 

So vielfältig wie das Angebot waren auch die Besucher beim Tag des offenen Hofes am vergangenen Sonntag an der Schmiedestraße in Lembruch. Vom Säugling bis zum Senior bevölkerten die Gäste das Gelände rund um die Tortenschmiede an der Schmiedestraße. Als einer von 86 Veranstaltungsorten landesweit präsentierte dort Landwirt Friedhelm Dannhus, unterstützt von unzähligen Helfern, ein buntes Programm für jung und alt. Der Tag begann mit dem Gottesdienst, gefeiert von Pastor Nico Lühmann, der als neuer Seelsorger der evangelischen Gemeinde Burlage gleich erleben durfte, was es heißt, Pastor einer ländlich geprägten Gemeinde zu sein. Denn für die Predigt diente ein Kartoffelroder als Kanzel. Nach dem Gottesdienst begrüßte Landvolk-Vorsitzender Theo Runge die anwesenden Gäste und bedankte sich besonders beim Initiator Friedhelm Dannhus. Landwirt Dannhus betonte, dass nur aufgrund vieler Helferinnen und Helfer die Veranstaltung überhaupt möglich geworden ist. Für Theo Runge ein klares Zeichen dafür, wie sehr die Landwirtschaft in der Dorfgemeinschaft verankert ist. Der Landvolkvorsitzende wünschte, dass die Gäste nicht nur einen guten Tag verleben, sondern dabei auch viel Wissen um die moderne Landwirtschaft mit nach Hause nehmen. Damit dieses Wissen auch vermittelt wird, hatten sich die Landwirte viel einfallen lassen. Rund ums Thema Ackerbau wurden auf den Flächen, die an die Tortenschmiede angrenzen, verschiedene Feldfrüchte gezeigt, sowie Auswirkungen, wenn man den Pflanzenschutz weglässt oder auch zu viel düngt: Beides bedeutet weniger Ertrag vom Acker. Als Beitrag zur aktuellen Diskussion war zum Beispiel ein Feldstück zu verstehen, wo Landwirte zur Demonstrationszwecken Glyphosat auf Weizen gespritzt haben. Als Resultat gingen die Pflanzen sofort ein, an die Ernte von Korn war nicht mehr zu denken. Dies sollte den Besuchern verdeutlichen, dass, anders als manchmal dargestellt, das Mittel nicht an den Nutzpflanzen angewandt wird. Mitarbeiter der Landberatung, Landwirte aus der Nachbarschaft und Mitglieder der Junglandwirte Diepholz standen für Fragen rund um das Thema Ackerbau bereit.

Großes Staunen erntete die ausgestellte Landtechnik mit historischen und modernen Maschinen im direkten (Größen)Vergleich. Ponyreiten, Strohburg, Kinderschminken und Landwirtschaftsquiz erfreuten die kleinen Besucher. Viele Familien nutzten das gute Wetter für einen Ausflug in die Schmiedestraße. Direktvermarkter von landwirtschaftlichen Produkten, die Landfrauen, das Netzwerk der Dorfhelferinnen, die Jagdbläser, das Grüne Klassenzimmer, die Erlebnisimkerei und das Landvolk präsentierten sich den interessierten Besuchern. Das Schweinemobil gab einen Einblick in die moderne Schweinehaltung. Neben Schafen gab es als weniger übliche Nutztiere auch Alpakas zu bestaunen, deren Wollprodukte ebenfalls angeboten wurden.

Die Veranstalter zeigten sich nach Ende der Veranstaltung mit dem Ergebnis zufrieden. Das Landvolk rechnet mit etwa 3.000 Besuchern über den Tag verteilt. Die gastronomischen Anbieter zählten allein 900 verkaufte Kuchenstücke. Für die beteiligten Landwirte allein schon ein Erfolg. Das Motto der Landwirtschaft „Ohne uns werden Sie nicht satt“, wurde damit wieder einmal praktisch umgesetzt.  

Der Deutsche Bauernverband hat eine eigene Ackerbaustrategie vorgelegt. Damit soll ein zentraler Beitrag zur Diskussion um eine nationale Ackerbaustrategie, die laut Koalitionsvertrag der Bundesregierung erarbeitet werden soll, eingebracht werden.

Fest steht: Es braucht einen hocheffizienten, leistungsfähigen und nachhaltigen Ackerbau. Ein zukunftsfähiger Acker- und Pflanzenbau ist – unabhängig von der Produktionsausrichtung als konventionelle oder ökologische Landwirtschaft – auf eine nachhaltige Entwicklung ausgerichtet. Die deutsche Landwirtschaft hat sich mit ihrer Ackerbaustrategie auf eine Roadmap und einen Instrumentenkasten für die Zukunft des Ackerbaus in Deutschland verständigt: im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung, zur Sicherung einer Ernährung mit gesunden Nahrungsmitteln und Schonung von Wasser, Boden, Luft und Biodiversität. Zielkonflikte bedürfen einer wissenschaftlich fundierten Abwägung und praxistauglicher Lösungen.

Die 8 Kernziele der Ackerbaustrategie sind:

  • Die Versorgung mit hochwertigen Nahrungs- und Futtermitteln sowie nachwachsenden Rohstoffen sichern
  • Die Ackerbausysteme unter Beachtung der Fruchtfolge und der Sortenwahl so gestalten, dass Krankheiten und Schädlinge eingedämmt und Risiken des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln weiter reduziert werden
  • Die Fruchtbarkeit der Böden und die Bodenstruktur erhalten und verbessern
  • Den Bedarf der Kulturpflanzen an Nährstoffen decken und die Effizienz der Düngung weiter verbessern
  • Sich an Klimaveränderungen erfolgreich anpassen, die eigenen Treibhausgasemissionen reduzieren und einen Beitrag zur Vermeidung von Klimagasen durch den Anbau und die Verwendung nachwachsender Rohstoffe und Bioenergie leisten
  • Die Vielfalt der Kulturlandschaft und die Biodiversität fördern
  • Die Wettbewerbsfähigkeit des Ackerbaus erhalten und verbessern sowie den Ackerbau besser gegenüber Vermarktungsrisiken absichern
  • Weiterhin einen Beitrag zum Zusammenleben im ländlichen Raum leisten

Das Strategiepapier zum Download gibt es unter:

https://www.bauernverband.de/mediaarchiv/grab_pic_chris.php?id=714816

 

Das niedersächsiche Landwirtschaftsministerium hat die ASP-Merkblätter für Saisonarbeitskräfte aktualisiert. Sie wurden im Layout überarbeitet und enthalten nun auch die jeweiligen Nationalfarben und Piktogramme zur Veranschaulichung des Kerninhaltes.

Die überarbeiteten ASP-Merkblätter gibt es in deutscher, bulgarischer, polnischer, russischer, litauischer, lettischer, ukrainischer, rumänischer und englischer Sprache.

In Anbetracht der neu aufgetretenen Fälle in der Tschechischen Republik, Ungarn und der weiten geographischen Verbreitung der gemeldeten Ausbrüche auf dem Territorium der Russischen Föderation, Ukraine, Litauen, Polen, Lettland und Estland bei Haus- und Wildschweinen wird das Risiko einer Einschleppung der ASP nach Deutschland durch Fahrzeug- und Personenverkehr nach wie vor als hoch bewertet, besonders im Hinblick auf einen Eintrag in die deutsche Wildschweinpopulation. Der Sprung der ASP über eine größere Entfernung in die Tschechische Republik und nach Ungarn erhöht das Risiko einer Einschleppung nach Deutschland. Insbesondere stellen Saisonarbeitskräfte sowie Kraftfahrer des Schwerlastverkehrs aus den betroffenen Ländern, die Lebensmittel aus ihrer Heimat mitbringen, eine besondere Gefahr für den Eintrag der ASP dar.

Die Merkblätter können beim Ministerium heruntergeladen werden:

http://www.ml.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/afrikanische-schweinepest-aktiv-verhindern-165011.html

 

Um die biologische Vielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen zu fördern, gibt es eine Auswahl an Maßnahmen, die ergriffen werden können. Welche dabei auf den eigenen Betrieb passen, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen lädt daher unter dem Motto „Biodiversität zum Anfassen“ zu einem neuen Veranstaltungsangebot am 14.06.2018 auf den Hof Meyer-Wiertzema in Kirchweyhe ein und gibt Landwirten und weiteren Interessierten im Rahmen einer Feldbegehung die Gelegenheit, sich Maßnahmen zur Steigerung der Artenvielfalt anzuschauen und sich mit Berufskollegen über Ansätze und Möglichkeiten der Umsetzung auszutauschen.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung unter www.lwk-niedersachsen.de oder bei Frau Annika Auffurth unter 0441 801-408 und per Mail an annika.auffurth@lwk-niedersachsen.de

Bezüglich der 380-kV-Leitung zwischen Ganderkesee und Sankt Hülfe hat der Netzbetreiber angekündigt, ab Juni mit den beteiligten Eigentümern und Pächtern Gespräche zur rechtlichen Sicherung der Trasse zu führen. Da der Betreiber auf die Forderung des Landvolkes nach wiederkehrenden Zahlungen weiterhin nicht eingegangen ist, kann das Landvolk zum jetzigen Zeitpunkt nicht empfehlen, Verträge oder Zusicherungen zu unterschreiben. Das Landvolk arbeitet weiter daran, die Zusicherung nach wiederkehrenden Zahlungen zu erreichen. Die Mitglieder werden über neue Entwicklungen informiert.

Ein Großteil der Hochmoore der Diepholzer Moorniederung im Landkreis Diepholz steht unter europäischem Schutz. Nun werden die bestehenden Schutzgebietsverordnungen an die Vorgaben der Europäischen Union (EU) angepasst. Der Landkreis Diepholz lädt daher zu einer Informationsveranstaltung am 29. Mai um 19 Uhr im Gasthaus Hartje – Melloh (Varrel) ein. Die Veranstaltung richtet sich an Eigentümer bzw. Bewirtschafter landwirtschaftlicher Nutzflächen in den Hochmooren der Diepholzer Moorniederung und klärt über die Änderungen und das Verfahren auf.

Mehr Informationen dazu unter Moore der Diepholzer Moorniederung werden EU-konform

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